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Ist Microplastik wirklich schädlich?

Segen oder Fluch? Kunststoffe auch Plastik oder Plaste genannt sind Werkstoffe die hauptsächlich aus Makromolekülen bestehen. Jeder kennt dieses Material, entweder als Verpackungsmaterial, oder Bodenbelägen, Reifen, Armaturenbretter uvm. Denn Kunststoffe haben, je nach Art eine besondere Formbarkeit, Härte, Elastizität und Bruchfestigkeit, und somit ist dieses Material, wo man auch hinsieht immer präsent, da es äußerst vielseitig eingesetzt werden kann.

Aber ist Plastik tatsächlich überall sinnvoll?
Vielleicht kennst Du das, während meiner Beobachtungen im letzten Jahr, habe ich einfach mal auf alles versucht zu verzichten was in irgendeiner Form mit Plastik in Berührung kam, tja.. kein leichtes Unterfangen, auf Plastik zu verzichten.
Egal wo ich war, bewusst darauf geachtet, kam es mir so vor als würde es kein einziges Lebensmittel und kein Pflegemittel und auch keine sonstigen Gegenstände mehr geben, die nicht mit Plastik bzw. Kunststoff „überzogen“ waren. Oft stellte ich mir die Frage, ist es wirklich notwendig eine Bio Gurke, Paprika, Tomaten, Salate, Karotten in Plastik zu verpacken und vor allem wie sinnvoll ist es.
Wir kennen das alle, ein in Plastik „luftdicht“ verpacktes Produkt – wie lange hält es überhaupt was passiert mit z.B. Gemüse und Obst was sich unterhalb des Kunststoffs befindet, vor allem dann, wenn das eingepackte Produkt darunter zu schwitzen beginnt? (und das geht ganz leicht, dazu muss es nicht mal in der Sonne liegen..)
Es bilden sich rasch unendliche Keime und Bakterien, und letztlich verändert sich auch, je nachdem um welches Plastik es sich handelt, auch die Form des Kunststoffs – und durch diesen Prozess gelangen Microplastik Teilchen auf die Nahrung und letztlich essen wir sie mit.
Es gibt unterschiedliche Plastik Arten, die alle unterschiedlich auf Hitze, Kälte, Druck oder auch Lagerung reagieren. Probiert es mal selbst aus, gießt in eine Plastikflasche, am besten die weichen Flaschen, heißes Wasser – die Flasche wird sich innerhalb von Sekunden zusammen ziehen, dadurch verändert sich die Struktur der Flasche und dadurch wiederum wird Microplastik an das Wasser abgegeben.

Wie entsteht nun aber Microplastik?
Hier unterscheidet man 2 Arten, zum Einen das primäre Microplastik und zum Anderen das sekundäre Microplastik.
Bei der primären Form, welche hauptsächlich in der Kosmetikindustrie (z.B. Peelings, Duschgel, Hautcremes, Zahnpasta, Haarshampoo) ihren Einsatz finden, soll dieses Microplastik in Form von winzig kleinen Kügelchen, eine massierende oder reinigende Wirkung erzielen. Die primäre Form des Microplastiks bildet letztlich auch das Basismaterial von jeglichen Plastikprodukten.
Doch dem nicht genug tragen wir Microplastik in Form von Kunstfasern auf unserem Körper, denn Kunstfaser, das bekannteste ist Polyester, befindet sich in unseren Blusen, Hemden, Hosen, Unterwäsche, T-Shirts, Socken, Strümpfen usw. Allein durch den Abrieb oder durch Schweiß gelangen, so vermutet man, unzählige Microplastik Partikel über unsere Haut in unseren Organismus!
Und auch wenn wir diese Kunstfasern waschen, gelangen bei jedem Mal Waschen Microplastik Teile in die Umwelt in das Grundwasser und auch in das Trinkwasser .. wir sind ein 6 Personen Haushalt.. Unmengen, wenn man bedenkt wie viele Menschen täglich ihre „Plastik“ Wäsche waschen.

Ich fasse zusammen:
– Morgens: Wir stehen auf, putzen unsere Zähne mit Microplastik versetzter Zahnpaste (und was sonst noch alles so drin ist erzähl ich euch ein anderes Mal!), waschen/duschen uns mit Microplastik versetztem Duschgel und Shampoo die Haare (trifft auch hier zu – ich meine die zusätzlichen Stoffe..), schmieren uns reichlich mit Microplastik haltiger Bodylotion (ebenso..) nach dem Duschen ein, damit die Haut nicht austrocknet (bei der Menge Microplastik und sonstigen Stoffen auf der Haut ist es auch kein Wunder!) und dann machen wir uns ein leckeres gesundes Frühstück… aus Bio Obst und Gemüse (natürlich müssen wir das Plastik vorher entfernen, aber kleine Partikel befinden sich bereits auf dem Gemüse..) toll!
Natürlich müssen wir auch auf die Toilette, dort wartet natürlich schon die nächste Plastiküberraschung in Form von Feuchttüchern! Ich habe mich für euch schlau gemacht was in vielen Feuchttüchern drinnen ist: (mehr zu den Inhaltsstoffen gibt es bald in einem extra Blog!) Disodium Cocoamphodiacetate – geiles Wort das ich nicht mal aussprechen kann – ein ökologisch schwer bedenklicher und somit umweltschädlicher Zusatz, denn er kann nur sehr schwer abgebaut werden! Bedenklich ist jedoch die Tatsache, dass dieser Stoffe dazu in der Lage ist Schwermetalle zu lösen, demzufolge wird vermutet, dass unter dem Einfluss von Disodium Cocoamphodiacetate (kurz Disodium EDTA) sogar toxische Stoffe leichter in menschlichen Organismus in unsere Zellen gelangen! Und natürlich ist diese Chemikalie auch nachweisbar sowohl im Grundwasser als auch im Trinkwasser. Dies ist der Grund warum ich keine Feuchttücher & auch keine konventionellen Körperpflegeprodukte mehr verwende sondern….

.. mich klar & deutlich gegen Plastik & chemische Inhaltsstoffe entschieden habe!
Ich arbeite als Selbstständige Frischepartnerin für das österreichische Unternehmen Ringana. Ein Familienunternehmen mit Sitz in der Steiermark.
Warum Ringana?
Ganz einfach, die Firma Ringana verzichtet bei der Produktion ihrer Kosmetikprodukte & Vitalstoffe zur Gänze auf synthetische Stoffe!
Als synthetisch bezeichnet man Stoffe, welche von Menschen entwickelt wurden und welche in der Natur nicht vorkommen. Dazu gehören z.B. synthetische Varianten mancher Vitamine, synthetische Aromen, künstliche Süßstoffe wie Aspartam, Sucralose, Saccharin, Pharmazeutika etc.
In konventionellen Kosmetikprodukten werden oft synthetische Hilfsstoffe verwendet welche keinen Nutzen für den Konsumenten haben, sondern nur dazu dienen die Rezeptur zu stabilisieren bzw. preisgünstige Formulierung zu ermöglichen. Dazu gehören PEG-Emulgatoren, Silikonöle, Mineralöle, Carbomere (Polyacrylsäuren) als Verdickungsmittel, etc. Ebenso findet man in den Ringana Frische Kosmetikprodukten keine Tenside, keine Allergie auslösenden Duftstoffe und auch keine Parabene, die nachweislich den Hormonhaushalt stören und natürlich auch keine Metallsalze wie z.B. Aluminiumsalze, die das Krebsrisiko erhöhen.
Da es für solche synthetischen Hilfsstoffe auch natürliche Varianten gibt verzichtet Ringana auf die Verwendung oben genannter synthetischer Hilfsstoffe!
Mehr zu den einzigartigen frische Produkten und zur Firmenphilosophie findest Du unter Mehr Informationen zu Ringana Falls Du Fragen zu den einzelnen Produkten hast.. melde Dich!

Vielleicht hab ich Dich ein wenig zum Nachdenken gebracht, vielleicht lebst auch Du schon Plastik-frei.. aber vielleicht wusstest Du noch nicht, dass es auch ein Unternehmen in Österreich gibt, dem der Mensch und seine Gesundheit sowie unsere Umwelt nicht egal ist!

Bis bald Eure
Barbara Langer